Die Zauneidechse in unserem Kleingarten

Nach der Paarung im Frühjahr suchen die Weibchen sandige, nicht bewachsene Flächen auf, um ihre Eier zu vergraben. Die Stelle muss sonnig liegen, damit sich die Eier gut entwickeln und die Jungen bald schlüpfen können.

Zauneidechsen brauchen ein abwechslungsreiches, teils freies, teils krautiges Gelände, das ausreichend Verstecke und Überwinterungsmöglichkeiten bietet. Kurzgeschnittener Rasen ist nichts für sie. Sie lieben gut bewachsene Gärten. Ideal sind Holzhaufen, die eventuell noch mit Brombeerranken oder Rosenschnitt vor Katzen „gesichert“ werden. Erd- und Steinhaufen sind auch gut geeignet, sollen aber auf jeden Fall ungestört sein.Ein nützliches Bauwerk ist die Kräuterspirale, natürlich mit unverfugten Spalten. Der Verzicht auf mineralischen Dünger und Pestizide sollte selbstverständlich sein.

Die Zauneidechse (Lacerta agilis) ist eine heimische Eidechse, die bis etwa 20 cm lang wird. Sie ist bräunlich gefärbt und auf dem Rücken mit Flecken und Bändern gezeichnet. Erwachsene Männchen haben grüne Körperseiten; es gibt aber auch vollständig grüne Tiere. Im März kommen Zauneidechsen aus ihrem Winterquartier und lassen sich dann beim Sonnenbad gut beobachten. Es sind wechsel- warme Tiere, die zur Regulierung ihrer Körpertemperatur geeignete Plätze zum Sonnen oder auch zum Schutz vor zu hohen Temperaturen brauchen. So sind sie an heißen Tagen um die Mittagszeit selten zu sehen.

Sie bevorzugen erhöhte Plätze, z.B. auf Holzstubben, die sich morgens sehr schnell aufwärmen. Tagsüber werden auch größere Steine gerne angenommen.

Zauneidechsen ernähren sich überwiegend von Insekten. Zu den häufigsten Beutetieren gehören Spinnen, Käfer und Fliegen; junge Zauneidechsen vertilgen auch Blattläuse.

Zauneidechsen werden von Raubvögeln gejagt, auch Katzen, Marder, Füchse und Wildschweine stellen ihnen nach. Schlüpflinge werden von kleineren Vögeln und Mäusen und sogar von Insekten erbeutet. Bei einem Angriff flüchtet die Zauneidechse und versteckt sich in der Krautschicht. Durch ihre Tarnfärbung ist sie gut geschützt.

Sie kann einen Teil ihres Schwanzes abwerfen, um ihr Leben zu retten. Dieses Stück wächst zum Teil wieder nach.

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